SOS Hunde-Hilfe e.V.

Soll man Tieren helfen - in Zeiten, in denen es vielen Menschen so schlecht geht?          Ja, man soll - solange man den Menschen darüber nicht vergisst!


Erinnerung an unsere kürzlich verstorbenen Hunde

Luna

Luna, die dreibeinige Sheltie-Hündin, kam im Februar 2018 zu uns. Durch einen Tumor musste ihr linkes Hinterbein amputiert werden und zu uns kam sie, als ihr Herrchen im Sterben lag. 

Luna war eine sehr introvertierte Hündin, die weder mit fremden Menschen noch mit Hunden Kontakt von sich aus aufnahm. Ihr Pflegefrauchen hat durch Geduld und Liebe einen sehr engen Kontakt zu ihr aufbauen können. 

Luna hat bei uns eine aufwendige medizinische Betreuung erhalten. Jetzt im Alter von 13 Jahren mussten wir sie gehen lassen. Sie hatte ein schönes Leben.


Blacky 


Blacky kam 2019 im Alter von 10 Jahren zu uns.  Sein Besitzer kam seinerzeit in ein Krankenhaus und später in ein Pflegeheim. 

Bedingt durch die Krankheit seines Besitzers musste Blacky einige Dinge erlebt haben, die das Vertrauen in die Menschen nicht unbedingt fördern. So hatte er auch in der Pflegestelle  noch ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Männern, die er nicht kennt. Sein Pflegefrauchen liebte er allerdings bedingungslos. 

Es dauerte jedoch nicht lange, bis Blacky ein sehr inniges Verhältnis auch zu seinem Pflegeherrchen aufbaute und dieses Verhältnis blieb innig bis zum letzen Atemzug.

Blackys Herz war schwer geschädigt und trotz aller Mühen der Tierärzte musste seine Pflegefamilie ihn gehen lassen.

Im Juni 2020 ist Blacky zu Hause gestorben, behütet und sicher in den Armen seiner Liebsten.


Spyke

Spyke kam 2006 als 2-jähriger Hund zu uns. Sein Besitzer hat ihn einschläfern wollen, weil er nicht allein blieb.

2007 wurde Spyke von uns vermittelt  in eine Familie, in der dies Problem keine Rolle spielte. Leider änderten sich dort die Lebensumstände und Spykes Verlassensängste wurden zum Problem. So kam er 2014 zu uns zurück. 

Die folgende Pflegestelle hätte ihn gerne behalten, wurde aber 2 Jahre später so krank, dass für den armen Wandergesellen erneut ein Zuhause gesucht werden musste. 

Glücklicherweise fand sich eine Pflegestelle, bei der Spyke sich wohl fühlte. Mit Geduld und Liebe hat Spyke dann gelernt, wenigstens einige Zeit allein zu bleiben. Vielleicht wurde er auch langsam altersweise.  

In diesem Jahr mussten wir auch Spyke gehen lassen, diesen 16 Jahre alten, immer freundlichen Hund.