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13.04.07

2 Frauchen berichten über ihren ChuCho:

 
Wir hatten seit 1 Woche täglich Besuch, um ChuCho seine Angst vor fremden Personen zu nehmen. Sein Verhalten ist wechselhaft, je nachdem wieviel er gespielt und geschlafen hat.
Selbst wenn Sabrina nachts nach Hause kommt, kann man nicht vorhersehen, wie er reagieren wird. Mal ist Ruhe, mal bellt er das Haus zusammen....
In Situationen, in denen er sich tierisch aufregt und unruhig ist, hat er bei meinen Erziehungsmaßnahmen auch schon gezwickt. Dann ist erstmal Unterordnung oder Ignorieren angesagt.
Wenn ChuCho sich wieder beruhigt hat, macht er seine Kunststückchen und tänzelt um mich herum, als ob nie was gewesen wäre.
Hundeschule hat ihm keinen Spaß bereitet. Er befolgt zwar die Kommandos und das Abrufen klappt prima, aber das Freispiel mit so vielen Hunden und mittenmang die ganzen fremden Menschen hat ihm Angst gemacht und er hat sich nur hinter Frauchen versteckt.
Wir machen fleißig unsere "Hausaufgaben", befolgen alle Tips und Tricks von Katja und studieren die Bücher. Im Großen und Ganzen klappt es mit dem Chaoten. Wir wissen, dass wir noch viel an der Kommunikation arbeiten müssen.
Er war jetzt auch schon hin und wieder ohne Probleme alleine zu Hause.
 

LG, Natascha, Sabrina und ChuCho!


01.04.07

Hallo, ich bin Charly und ich möchte berichten, wie es mir bei  meinen neuen Menschen geht. Nach fast sechs Wochen habe ich mich bestens eingelebt, genieße den schönen großen Garten, in den ich bei diesem sonnigen Wetter rennen kann sooft ich will. Da gibt es so viel zu erleben, zum Beispiel Stöckchen spielen und wenn keiner mehr spielen will, kann ich alle Stöckchen zerbeißen und auf dem Rasen verteilen. Und dann ist es sehr interessant, auf umgegrabenen Beeten  zu laufen, auch Rasen umbuddeln sieht ganz toll aus.

Aber am schönsten ist es, wenn Frauchen „spazieren gehen“ sagt, da schaffe ich es fast, ihr auf die Schulter zu springen. Wir sind nämlich gleich im Wald, da gibt es vielleicht viel zu schnuppern. Die „Hundezeitung“ berichtet von neuen Wildschweinen, ein Fuchs ist vorbeigekommen, da war der Hund von gestern, hier ist ein unbekannter gelaufen... Und ich muss genauso mitteilen, dass ich wieder hier war. Manchmal dauert es schon ziemlich lange, bis ich alles „ausgelesen“ habe. Frauchen sagt dann, ich trödle wieder! Die hat aber auch so gar keine Ahnung von Cockernasen. Und dann sind noch  andere Hunde unterwegs, wir begrüßen uns fast alle sehr freund­lich. Sollte mich aber einer doch mal anmachen, gebe ich ihm laut Bescheid.

Beschweren muss ich mich nur über mein weniges Fressen, denn eigentlich ist Fresschen meine große Leidenschaft. Aber Herrchen und Frauchen meinen, ich würde ganz schnell eine Murmel werden, so ein Pech auch!

Dafür müssen sie immer und überall auf mich aufpassen, wenn irgend­wo etwas Ess­bares steht. Wir spielen dann: “wer ist schneller“.

Ihr seht, ich fühle mich cockerwohl und meine Menschen sagen, dass sie mich nie wieder hergeben.

Euer Charly :-)