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Telefonische Vereinbarungen mit den entsprechenden verantwortlichen Kontaktpersonen (Nachbarn und Bekannte) wurden getroffen und der Termin zur Aufnahme des Hundes wurde verabredet. Wir (Tanja und Rita) fuhren also am Dienstag, den 21.09. zur Wohnung, in der die Hündin seit ein paar Tagen ihre Zeit alleine verbrachte. Wir fanden einen sehr freundlichen, aufgeschlossenen aber super-fetten Hund vor, dem ein schätzungsweise 2 kg schwerer "Sack" vom Hals aus zwischen den Vorderbeinen hing. Oh Gott, das arme Tier!
Nachdem mit der Nachbarin alle Formalitäten geklärt waren und wir noch nähere Informationen über den Zustand des Hundes erfahren hatten, fuhren wir schnurstracks zum nächsten Tierarzt. Dieser meinte, dass "Suse" (übrigens schon 12 Jahre alt) unbedingt operativ von ihrer Last befreit werden müsse, auch wenn wir aufgrund des Alters ein Risiko mit der Operation eingehen. Aber mit diesem riesigen Sack konnte die Arme nicht laufen und hatte somit keinerlei Lebensqualität. Außerdem muss sie ca. 10 kg abnehmen. Okay, sahen wir genauso.
Im Supermarkt wurden noch kurzerhand Gemüse und Shampoo für Suse gekauft, damit die Pflegestelle erstmal ausgerüstet ist für eine Diät und ein Vollbad des Hundes. Suse war zu alledem noch völlig verdreckt und ungepflegt.
Den Rest der Geschichte erzählt Euch im Folgenden Kerstin.
Am Mittwoch den 22.09. fuhr ich zur Pflegestelle und mich traf fast der Schlag – so etwas hatte ich noch nicht gesehen. Der Hund trug einen riesigen Sack zwischen den Vorderbeinen, der ihr beim Laufen immer zwischen den Vorderbeinen hin und her schwenkte.
Suse ist ein solch lieber, friedlicher Hund und ließ sich ohne Probleme ins Auto heben, allerdings nur, weil sie mit den Vorderbeinen mitgeholfen hatte. Dann fuhr ich also mit Frau Müller zum Tierarzt, damit entschieden wird, wie und ob dem Hund geholfen werden kann. Als wir beim Tierarzt ankamen, habe ich Suse aus dem Auto gehoben, damit sie sich nicht noch zusätzlich beim Springen verletzen kann, da gab es ein kräftiges „Ratsch“ Geräusch – und nicht mit dem Hund ist etwas passiert – nein meine Stoffhose ist der Naht lang aufgerissen. Na toll… Wir mussten trotz alledem herzlich lachen!
Der Arzt hat nun Blut abgenommen und einen OP-Termin mit uns für Freitag Mittag verabredet. Übrigens hatten die Tierärzte solch einen Hund auch noch nicht gesehen…
Nach ca. 2 Stunden konnten wir zu ihr. Die OP hatte sie gut überstanden und schlief noch. Wir setzten uns zu ihr und warteten darauf, dass sie endlich aufwachte…
Inzwischen wachte unsere Suse langsam auf. Wir betupften Ihre Zunge mit Wasser, da sie ganz ausgetrocknet war und sie vor sich hin jammerte. Vorsichtig sahen wir uns die Narbe zwischen den Vorderbeinen an. Es war ein wirklich großer Schnitt, aber der lästige „Sack“ war endlich weg.
Am Samstag rief ich bei Frau Müller an und sie konnte mir nur Gutes berichten. Suse läuft prima und auch nicht mehr so beschwerlich. Hunger hat sie auch wieder und läuft jetzt immer mit einem T-Shirt rum, damit die Narbe etwas geschont wird und kein Dreck rankommt. Auch das klappt alles super! Ich freue mich mit der Pflegestelle…
Dienstag sehen wir uns wieder, da wir zur Nachkontrolle müssen! 23.09.04
Hallo liebe
Hundefreunde,
Naomi sendet Euch
Allen glückliche Grüße!
Ich fühle mich bei
Mama und ihrem Sohn echt richtig wohl und die beiden haben
es nie bereut, mich zu sich geholt zu haben. Etwas
besseres kann einem Hund gar nicht passieren: Garten,
Wiesen, Felder, Land, Wasser; d.h. reichlich Auslauf.
Einmal musste Frauchen mir in einen See hinterher springen, weil sie dachte, ich ertrinke. Als sie dann samt Klamotten im Wasser gelandet war, sprang ich fröhlich wieder hinaus (so kann man seine Leute gut ärgern...). Aber ich glaube, sie war danach ein bisschen wütend auf mich... Ich mach's auch nie wieder! Trotz dieser kleinen Stänkereien haben wir drei uns wahnsinnig lieb. Ich wünsche allen vierbeinigen Genossen solch ein Glück.
Viele Grüße,
Briard-Mix Naomi!
![]() Hallo,
im Juni 2002 haben wir
Shila zu uns genommen. Seitdem ist aus dieser schüchternen
Hündin eine fröhlicher, spielender Frechdachs geworden. Sie
tobt am liebsten mit unserem Sohn über große Wiesen und
Felder.
Und nun hat sie auch noch ein Haus zu bewachen. Wir haben ca. 100 Schritte bis zum Wald. Shila gefällt es hier sehr gut. Das einzige was wir ihr nicht nehmen können ist die Angst vor großen Hunden und vor Menschen die sie neu kennen lernt. Unser Verwandten und Freundeskreis ist akzeptiert aber wenn Handwerker oder neue Leute kommen, dann zicken wir rum und schnappen aus Angst auch schon mal zu.
Auf jeden Fall sind wir
froh Shila zu uns genommen zu haben und danken noch mal für
die Vermittlung.
Familie Helbing
13.09.04
Hallo alle zusammen,
wie ihr ja wisst, wurde
ich am 2. September kastriert. Das habe ich auch gut
überstanden und habe es ausgenutzt, mich in Papas Bett breit
zu machen.
Leider habe ich mich
dann eine Woche nach der OP vergiftet und wenn Ilona nicht
den Verdacht geäußert hätte, wäre mein Papa gar nicht darauf
gekommen und die Ärzte auch nicht, weil alle davon
ausgingen, dass ich mir eine Infektion eingehandelt habe.
Danke an alle, die
meinem Papa zur Seite gestanden haben.
Monster Leyla und
Thorsten
![]() 05.09.04 Da der September uns dieses Jahr doch noch warmes, sonnendurchflutetes Wetter beschert, freute man sich auf diesen Wandertag um so mehr. Zu früh gefreut, denn am Hahneberg war es brütend heiß, kein bisschen Schatten. Mensch schwitzte, Hund hechelte!
So kämpften sich Doris + Uwe mit Trixi und Pflegehund Benni,
Bianca mit Tussy, Christine mit Jasey, Natascha mit Milow,
Dani mit Zorro, Familie Bock mit Teddy, Sonja + Freund von
"Zwerge in Not" mit 3 Hunden, Rita mit Debbie und Pflegling
Seppl und einige neue Bekanntschaften mit ihren Hunden durch
mannshohe Büsche und Gestrüpp, bis man endlich am ersehnten
Nass war.
Aber wieder zu früh gefreut: der sonst mindestens kniehoch mit
Wasser gefüllte Tümpel bot nur eine schlammige, dreckige,
pfützenartige Brühe zur Abkühlung für die Vierbeiner.
Doris war froh, dass ihre beiden Kleinen sich nicht im Matsch
suhlten. Zum 3. Mal zu früh gefreut: Trixi musste sich
unbedingt noch in den Hinterlassenschaften eines Tieres
wälzen; so wurde die Rückfahrt zu einem stinkenden Erlebnis!
Trotz alledem hatten 16 Hunde knapp eineinhalb Stunden ihren
Spaß.
Bis zum nächsten Mal,
Rita Alm
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