SOS Hunde-Hilfe e.V.  SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.


 

08.05.04

Liebe Mitglieder und Freunde des SOS Hunde-Hilfe e.V.,

hier kommt ein Bericht von Chorbi (heute ca. 8 Jahre alt und aus Spanien), der jetzt bei Hamburg wohnt (Lest den Anfang seiner Geschichte in Deutschland auf der Seite vom Juni 2003).

Neulich war in einer Nachricht von mir nur zu lesen „Ich glaube, dass der Tumor wieder wächst“. Dazu möchte ich heute etwas erzählen:

Chorbi hat einen Trükmmerbruch im linken Hinterfuß, der unbehandelt und deswegen mit Knick fest wieder zusammengewachsen ist. Darüber hat sich der zuständige Lympfknoten stark vergrößert und war sehr fest geworden. Das war an sich ja ok, aber Ende 2003 fing dieser Knoten an, an einer Stelle zu „suppen“. Diese Stelle wollte und wollte nicht heilen und so wurde Anfang Januar diesen Jahres operiert. Die Operation verlief sehr gut. 14 Knoten haben die Stelle gut zusammengehalten und außer einem kleinen Fellwirbel ist heute nichts mehr zu sehen.

Das entfernte Gewebe wurde eingeschickt und untersucht. Leider stellte sich heraus, dass dieses Gewebe bösartig verändert ist und auch nicht alles entfernt wurde. Natürlich gingen mir von „noch mal operieren und mehr entfernen“ über Amputation und Chemotherapie die Gedanken im Kopf im Kreis herum.

Dann habe ich mit der Ärztin zusammen entschieden: Er bekommt eine Frischzellentherapie und dann bleibt alles so, wie es ist.

Das Bein heilte und er hatte offensichtlich weiterhin viel Spaß am Leben.

In der Woche nach Ostern habe ich ihn zum Tierarzt zur Kontrolle gebracht und ein richtiges Ostergeschenk erhalten. Natürlich ist Chorbi kein junger Hirsch mehr, aber:

  • er belastet das Bein nach wie vor
  • die Narbe ist perfekt, keine weiteren ungewöhnlichen Verdickungen sind zu fühlen
  • die Kontrolle der weiteren Lympfknoten ergab keinen fühlbaren Befund
  • das komplette Blutbild ist SUPER. Es gibt zur Zeit KEINE Anzeichen eines wachsenden Tumors bei Chorbi
  • der Röntgenbild des Fußes zeigt auch dort keine Veränderungen zum Stand vom Januar. (Es könnte sich laut Tierarzt in der Bruch-Mansch-Zone ein Knochenkrebs bilden)

HURRA!

Es gibt noch zu berichten, dass er ein zurückhaltender Hund ist, der mir nicht gleich auf den Schoß krabbelt, was mir aber auch sehr liegt. Er lässt sich aber mit immer offensichtlicherem Wohlbehagen streicheln, schmiegt seinen Kopf gerne in meine Hand und „hält“ mich mit seiner Pfote fest, wenn ich an ihm vorbei gehe. Auch hier ist immer noch Entwicklung zu merken und das nach einem halben Jahr (also an Alle: immer weitermachen!). Sein Fell wird immer noch seidiger und seidiger (selbst die rauhaarigen Stellen). Sein Körper hat jetzt genug Energie übrig, um sich um solche Dinge kümmern zu können. Er hat noch nie etwas kaputt gemacht und kein Problem mit meiner Berufstätigkeit.

Draußen lasse ich ihn immer mehr frei laufen (obwohl es hier Rehe und Kaninchen gibt – natürlich zu zu Zeiten, wo hier viele Leute unterwegs sind und die Rehe sich verzogen haben.... und er ist ja kein Spurenleser sondern ein Sichtjäger). Er saust über die Felder und jede Bewegung sagt: „Mir geht es gut!“. Jedes Mal, wenn er wiederkommt, wird er freundlich begrüßt und meist habe ich auch ein Leckerli für ihn damit er sich immer willkommen fühlt.

Die beiden Zwergpudeldamen spielen zwar nicht mit ihm, die Größen- und Gewichtsunterschiede sind zu groß, aber sie sind deutlich ein Rudel geworden, das von freundlichem gegenseitigen Verständnis und Rücksichtnahme geprägt ist.

Ich bin ein sehr glücklicher Mensch!

Eure Christina.

Und das ist er... vom Juni 2003


 

zu Mai 2004


02.05.04

 
Ein kleines Grüppchen Hundefreunde fand sich am Maienwerderweg zusammen, um einen gemütlichen Spaziergang bei leicht wolkenverhangenem Himmel zu starten.
 
Nebst Natti und Milow, Rita mit Debbie und Seppl, Doris und Uwe mit Trixie, "Tussie" mit Frauchen und netten Gästen plus ihren Hunden (die schon bei Zwerge in Not reingeschnuppert hatten), kamen auch Marita, Stefan und Jule mit Maiko, der sich ganz super von seinem schweren Autounfall erholt hat. Es war eine Freude, den Jungen wieder springen und rennen zu sehen! Leider waren nicht viele Menschen mit Hunden unterwegs, so liefen unsere Vierbeiner eher gemächlich durch den Wald. Aber so konnten wir ganz locker knapp eineinhalb Stunden ohne Vorkommnisse und/oder Katastrophen hinter uns bringen. Als wir bei den Autos ankamen fing es wie auf ein Zeichen zu regnen an. Selbstverständlich hat Debbie zum Schluss noch mal ihren Ruf als Kampfkakerlake verteidigt und sich kurzerhand auf ein nichts ahnendes Opfer gestürzt...
Tanja Alm