SOS Hunde-Hilfe e.V.  SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.

06.06.2003
 

Der erste Freitag im Monat - unser monatliches Treffen: Bevor es losging, erst noch mal schnell ein Häufchen legen. Wurde anschließend natürlich weg geputzt.

Über das Wochenende hat Karin Fifty zu Besuch, weil sein Frauchen arbeiten muss. Wir haben gestaunt, wie sehr er sich herausgemacht hat. Natürlich ist er nicht jünger geworden und taub ist er immer noch, aber seine Entwicklung ist doch unglaublich. Wie viel Liebe und Pflege ausmachen können, wenn man an seine Geschichte denkt.

Es wurde viel geredet, gelacht , aber auch sehr ernste Gedanken ausgetauscht. War ein langer Abend...


Andrea hat zum ersten Mal Abrechnung gemacht, wird sie es schaffen?

Klar, mit Kerstins Hilfe   :-)

Und wer war sonst noch dabei?

Seppl... guck doch mal treuherzig....
 

Ilona Zajc


05.06.03

Wir fanden Chorbi auf der Homepage eines befreundeten Vereins „Far from Fear e.V. neben vielen anderen Hunden, die mit dem Tod bedroht waren.

Karin erklärte sich bereit, ihn aufzunehmen und so konnte Chorbi mit anderen Hunden die lange Reise aus Madrid antreten.

Los ging es mit einem großen Transporter am Dienstag um 16 Uhr in Madrid, der verschiedene Tierheime und Tierschutzorganisationen in Deutschland anfahren und dann nach der langen Fahrt am Mittwoch gegen 16 Uhr in Schwerte die letzte Station machen wollte.

Durch eine beispiellose Vernetzung und Zusammenarbeit verschiedener Vereine und Tierfreunde wurden Transportpläne quer durch Deutschland aufgestellt.

CHORBI, ich bin schon 7, aber das heißt doch nicht, dass man mich nicht mehr lieb haben kann, oder ? Ich warte im städtischen Tierheim in Madrid und viel Zeit habe ich da nicht mehr :((( Kastriert bin ich schon.

So erklärten Nicole und Benita sich bereit, von Minden nach Schwerte zu fahren und dort unseren Chorbi und Merlin, einen Leidensgenossen abzuholen und in die Nähe von Hannover zu bringen. Dort sollte Chorbi von uns und Merlin von Andreas in Empfang genommen werden, der ihn weiter bringen wollte in seine Pflegestelle nach Lüneburg.

Nur mal zur Erinnerung… gestern herrschten hochsommerliche Temperaturen von 33 Grad – eine Tortur für Mensch und Tier.

Aber Kerstin und ich sahen das ganz locker…. Klimaanlage im Auto ist eh nur was für Weicheier (wer hat das eigentlich gesagt?)

Um 14 Uhr ging es los…. Mit dem Plan in der Hand – Richtung Hannover…

Die Autobahn war frei, also konnten wir uns nach 150 km gerne eine kleine Pause gönnen, wir lagen schließlich gut in der Zeit…

Und weiter ging es… Richtung Hannover….

Alle Fenster geöffnet, in dem Fahrtwind ließ sich die Hitze ertragen.. .

Wenn wir Braunschweig hinter uns haben… sind wir auch fast da…


… wenn dieser Stau nicht gewesen wäre…

Irgendwo weit vor uns in einer Baustelle steckte ein LKW fest…. So langsam kamen wir dann doch arg ins schwitzen!

Wir waren kurz davor, so wie die meisten LKW-Fahrer auch mit freiem Oberkörper weiterzufahren…

Aber ob der Verkehr dann flüssiger gewesen wäre???    J


Endlich an unserem Ziel angekommen, nahmen wir Kontakt mit Nicole und Benita auf, die schon auf dem Weg zu uns waren, aber noch zwei Stunden Fahrt vor sich hatten. Den Hunden ginge es jedenfalls gut, sie seien nur völlig fertig….

Ich auch...

Kerstin nicht! Was so ein dicker Eisbecher alles bewirken kann!

Wir hatten noch ein bisschen Zeit, uns das kleine hübsche Städtchen Großburgwedel anzuschauen und sind dann zurückgefahren zu unserem Treffpunkt, einem Parkplatz in der Nähe der Autobahn.

Wieder hieß es warten... Andreas’ Hündin Sheila führte uns zur Unterhaltung ein paar Kunststückchen vor...



Und dann kamen sie endlich….

 

Da war er nun…. Dreckig, stinkend, müde und durstig… nun, schön ist er nicht…  

Aber das sind nur Äußerlichkeiten!
 

Der liebe Gott ließ Sonnenflitter auf ihn herunter regnen.
Nun soll sein neues Leben in Ruhe und ohne Angst beginnen…


Nun wurde Chorbi ein letztes Mal für diesen Tag in ein Auto geladen, die Autobahn war frei und wir rutschten in drei Stunden durch bis Berlin.

Karin hatte uns schon erwartet und Chorbi musste eine letzte Hürde überspringen. Er wurde nämlich auf Karins Insel gerudert… aber selbst das hat er nach 31 Stunden Autofahrt ruhig und gelassen hingenommen.

 

Geschafft…. Und es hat sich gelohnt…

Chorbi hat jetzt Zeit, sich auszuruhen und sich daran zu gewöhnen, dass er keine Angst mehr zu haben braucht.

Ilona Zajc


01.06.03

Es war ein besinnlicher, friedlicher Wandertag bei strahlendem Sonnenschein und heißen Temperaturen. Die Bäume des Tegeler Forstes boten uns den nötigen Schatten.

Trotz des schönen Wetters (oder vielleicht gerade deswegen!), standen Christina und ich alleine am vereinbarten Treffpunkt. Also machten wir uns mit unseren Hunden Ronja und Joe auf den gemütlichen Spaziergang. Leider gibt es hier für die Vierbeiner kein kühlendes Nass, so dass ich mit Joe anschließend noch in einen Brunnen springen musste - völlig ausreichend, Hauptsache Wasser!

Tanja Alm