SOS Hunde-Hilfe e.V.  SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.    SOS Hunde-Hilfe e.V.


 

Am Wochenende habe ich mich kurzfristig für einen Trip nach Wilhelmshaven entschieden und habe unsere vermittelte Pudeldame "Clementia Colette von Kufstein" besucht, die jetzt den bürgerlichen Namen "Cleo Mampe" angenommen hat. Der Kleinen geht es prima und sie fühlt sich "pudelwohl"....

Cleo hat mir zusammen mit ihrem Frauchen ihre neue Heimat gezeigt. Wir waren am Deich spazieren und haben die Schiffe und die Möwen beobachtet. Drei Tage wunderbare Erholung...

Es war schön zu sehen, wie gut es Cleo getroffen hat. Ich kann mich irren, aber ich meine, ihr fröhliches Bellen hat bereits einen norddeutschen Akzent...

Ilona Zajc


August 2003

Hallo Frau Alm und alle Tierfreunde der SOS Hunde-Hilfe!

Liebe Grüße vom Herrchen und Frauchen Ihres ehemaligen Pflegehundes „Larry“, der seit dem 05. April 2003 mit seiner neuen Familie, nebst Hundefreundin „Fränzi“ nach Mylau ins schöne sächsische Vogtland zog.

Larry hört jetzt auch den Namen „Berli“ und hat sich problemlos eingewöhnt. Er wurde noch im April kastriert, wodurch sich sein Wesen aber in keiner Weise verändert hat und auch seine Liebe zu Fränzi keinen Schaden nahm. Er ist ein Schatz der ganz besonderen Art und verträgt sich bestens mit unseren Katzen, den Hasen sowie den ständigen Besuchern – egal ob Mensch oder Tier!

Seine täglichen Spaziergänge mit den zwei – oder vierbeinigen Mitgliedern der Hundegruppe, in der vom edlen Golden Retriever bis zum Dokö (Dorfköter) alles vertreten ist, findet er ganz toll. Dabei stört es ihn überhaupt nicht, dass er nicht immer in der ersten Reihe mithalten kann. Er wundert sich nur täglich, zu welchem Energiebündel seine sonst so sanfte kleine Fränzi inmitten dieser Hundeschar werden kann. Na ja, man kann nicht immer vorn sein, denn Fränzi kommt ja stets zu ihm zurück. Zuhause angekommen schläft man danach nicht selten in einem gemeinsamen Körbchen und auch beim Fressen werden problemlos die Näpfe getauscht, selbst den Katzen gestattet man am Mahl teilzunehmen!

Berli ist der ruhende Pol in unserer Tierschar und kaum einer kann sich seinem Charme entziehen, denn ihn muss man einfach lieb haben. Er macht uns nur Freude, fährt gerne Auch und benimmt sich überall bestens. Nur alleine bleiben findet er doof und da wir voll seiner Meinung sind und nicht mehr berufstätig, begleiten unsere Hunde uns überallhin.

Uns bleibt nun nichts weiter übrig, als die Berliner Tierfreunde zu Grüßen und zu hoffen, dass uns in Mylau irgendwann einmal einer aus Ihren Reihen besuchen kommt. Wie wär es mit einer Nachkontrolle? Wir würden uns sehr über den Besuch freuen und Berli würde nach dem ständigen „Gesächsel“ endlich wieder einmal „Berlinern“ hören.

Damit verabschiedet sich Familie Zähringer und Berli mit einem Gedicht:


17.08.03

Hallo liebes SOS Hunde-Hilfe-Team!

Ich, Hündin Shanice, möchte Euch heute von mir ein paar Zeilen schreiben.

Zuerst einmal vielen lieben Dank, dass ihr mit ein so liebes neues Zuhause vermittelt habt. Mein neues Herrchen und Frauchen sind beide ganz lieb zu mir, sie bringen sich fast um, dass es mir gut geht.

Auf dem Campingplatz sagen alle zu mir, das ich Feuer im Blut habe, wie findet ihr das? Ich jedenfalls finde das gar nicht so schön, aber ganz so falsch ist es nicht, denn ich habe wirklich eine Menge Temperament in mir. Auch ein schöner großer Badesee ist für mich in der Nähe, habe ihn auch schon kennen gelernt und mich schon so richtig ausgetobt darin. Das war herrlich, da wollte ich gar nicht mehr raus aus dem Wasser.

Was meine Wachsamkeit betrifft: Ich habe schon so manche Leute von dem Platz meiner neuen Familie mit einem kräftigen Wau Wau weggebellt. Habe auch schon gehört, was für ein Köter bellt da wie ein Wolf, weil ich so ein lang gezogenes Bellen  habe, aber ich mache mir nichts daraus. Sollen sie reden über mich – ich bin schließlich ein Schäfer-Mix und dazu stehe ich auch.

Übrigens fahre ich auch gerne Auto – von mir aus auch den ganzen Tag, aber leider geht das nicht!

Ein Foto von mir und meinem neuen Herrchen und Frauchen schicke ich Euch demnächst, damit Ihr sehen könnt, wie schön ich es hier habe. Und was ich hier so manchmal treibe ist weniger schön (sagt Herrchen), denn beim umhertoben reiße ich mit meinen Krallen den Rasen wieder auf den Herrchen frisch gesät hat. Aber dafür kann ich nichts, ich muss immer rumtoben, denn still liegen kann ich nicht! Mein Frauchen sagt, dass ich Hummeln im Hintern habe. Und was ich noch so gerne mag und mir immer großen Spaß macht ist Trinken aus dem Wasserschlauch, wenn mein Herrchen oder Frauchen die Blumen gießt (obwohl ich einen Wassernapf habe – aber der interessiert mich nicht). Am liebsten laufe ich unter dem Rasensprenger durch.

Nun mach ich Schluss für heute, ich melde mich aber bald wieder.

Bis dahin wünscht Euch Shanice sowie mein Herrchen und Frauchen ganz liebe Grüße.


03.08.03

Wandertag bei 33 Grad im Schatten... im Grunewald ließ es sich aushalten. Leicht bekleidet und bewaffnet mit ausreichend Wasserflaschen für die Hunde und Getränken für uns ging es los.

Julchen, Rico, Lea kamen mit ihren neuen Besitzern und Meiko, Cyrill und Leo mit ihren Pflegefamilien.

Für die Hunde haben wir mehrere Trinkpausen eingelegt; es war aber auch wirklich heiß an diesem Sonntag, selbst in diesem schattigen Wald. Klein Julchen hätte am liebsten den Zaun zu einer Schafherde durchbrochen, um sich diese Wolldinger von Nahen anzusehen. Die anderen Hunde blieben locker und schauten nur kurz hin.

Später teilte sich die Gruppe und einige liefen noch zur Badestelle am Grunewaldsee. Die andere Hälfte fing eine herrenlose Husky-Hündin ein. Die Polizei wurde sogleich benachrichtigt und Familie Tscharn nahm sie erst einmal auf und ließ beim Tierarzt feststellen, dass sie gechipt ist. So werden wir sie bald wieder ihren Besitzern übergeben können.


01.08.03

Trotz des schönen Wetters und Urlaubszeit war unser monatliches Treffen gut besucht. Auch einige Gäste haben uns besucht und sich über unsere Arbeit informiert.

Nach dem offiziellen Ende des Treffens haben wir noch lange im Biergarten des Schlossrestaurants gesessen, geredet und gelacht.