35.
Internationale Rassehund-Ausstellung in den Berliner Messehallen
am Funkturm. Wir sind mit einem Info-Stand an beiden Tagen
vertreten. Besuchen Sie uns...
Samstag,
den 20. April 2002:
Der erste Tag
der Ausstellung war super anstrengend. An unserem Stand war eine
Menge los - "schuld" daran war bestimmt unser neues
Schild, dass Oliver in mühevoller Arbeit sehr professionell
gestaltet hat. Die roten Rundumleuchten waren bis an das andere
Ende der Ausstellungshalle zu sehen.
Auf jeden Fall hatten wir viel Zulauf an
unserem Stand und konnten eine Menge Leute über unsere Arbeit
informieren.
Hier die Frühschicht: Tanja, Elke und
Rita ->

Wir haben nicht nur viele Menschenbekannte
getroffen, sondern auch Hunde, die von uns vermittelt wurden.
Hier freut sich Casiopea über ihr ehemaliges Pflegefrauchen
Petra.
Heute geht es früh ins Bett und morgen
stehen wir in alter Frische wieder parat.
Ich freu mich schon.... Ilona Zajc
Sonntag, der 21.
April 2002 – der zweite Ausstellungstag
Jetzt reicht es mal wieder für eine
Weile – zwei anstrengende Tage liegen hinter uns.
Auf dem Bild
schaut der Standdienst etwas grimmig, aber nur auf dem Foto (von
links: Karin, Thomas, Susi, Kerstin) ... denn wir haben auch
viel gelacht.
| So sparte sich zum Beispiel Oliver das Geld
für teure Schönheitsoperationen und ersetzte seine
Brillenhalter durch günstige gepuffte Schweineohren ;-) |
 |
Viel Spaß
hatten die Kinder, die an unseren Stand kamen, denn für sie
hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Karin hat ein sehr
stabiles Glücksrad gebaut. Jedes Kind durfte einmal drehen und
bekam dafür einen Aufkleber, ein Überraschungsei oder andere
Kleinigkeiten. Als Hauptgewinne verteilten wir gesponserte
kleine Stofftiere und Bücher mit Hundegeschichten. Sehr gefreut
haben wir uns über ein kleines Mädchen, das gleich früh am
Morgen einen Hauptgewinn erdrehte und laut jubelnd vor Freude
mit einem rosa Stoffdelphin abzog.
Am Stand neben
uns „wohnte“ ein Mops, ein echter irgendwas- Champion. Ich
persönlich mag ja diese Rasse sehr, Möpse sind sehr kluge
Hunde... durch die kurzen Nasen schnaufen sie allerdings sehr
laut. Niedlich war dieser kleine Kerl aber trotzdem..
.
Es gab aber
auch zwei Vorkommnisse, die uns gar nicht gefallen haben!
Mehrmals wurde
vom VDH-Stand eine Durchsage gestartet, bei der der Besitzer
eines Irish-Setters gesucht wurde, der seinen Hund über Stunden
ohne Betreuung in seinem Käfig ließ und der dann langsam
durchdrehte. Er versuchte mit allen Mitteln aus dem Käfig
herauszukommen. Den Besitzer fand man dann unter den Zuschauern
im Ehrenring.
Außerdem
konnten wir beobachten, dass direkt von der Ausstellung ein
Havaneser-Welpe, so ein kleines Wuschelding, verkauft wurde. Der Züchter wurde von zwei Damen
angesprochen, die den Kleinen „süß“ fanden. Und nachdem
die Kaufmodalitäten abgesprochen waren, fragten die Käuferinnen,
wie der Hund denn aussehen würde, wenn er groß ist und um
welche Rasse es sich eigentlich handelt. Die Züchterin zeigte
ihnen also ein Foto von einem ausgewachsenen Havaneser. Damit
gaben sich alle zufrieden. Hoffentlich muss der kleine Hund den
unüberlegten Kauf nicht irgendwann ausbaden!
Die
Futterspenden sind in diesem Jahr mehr als mager ausgefallen.
Trotzdem haben wir von fast jedem Futtermittelhändler wenigstens
eine Kleinigkeit für unsere Hunde bekommen. Von zwei großen
Futter-Firmen gab es nicht mal eine Futterprobe... Da waren wir schon sehr enttäuscht!
„Best in
Show“ wurde übrigens ein schwarzes Toypudelchen mit
Elvistolle, bekam dafür einen Riesenpokal und Herrchen ist
geplatzt vor Stolz.
Alles in allem
zwei schöne Tage...
Ilona Zajc