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Zwei
Passagiere zuviel an Bord!
von
Christine Hammerl
Sonntag morgen, 9:00 Uhr! Der Wecker klingelt!
„Ach, endlich Urlaub! In einer Stunde
geht’s los – auf nach Schweden. Schnell noch die letzten Sachen
packen, gleich werde ich abgeholt.“
10:30 Uhr! „Mist, wo bleibt Marina?“
Es wird immer später. „na endlich, da ist
sie ja!“
Fix ins Auto gesprungen und los. Schließlich müssen
wir ja noch die Fähre nach Dänemark bekommen und dann weiter nach
Schweden.
Wir sitzen gut gelaunt im Auto und fahren zügig
Richtung Grenze, als plötzlich mitten auf der Landstraße sämtliche
Autos vor uns scharf bremsen und dann weiterfahren.
Rechts und links nur Felder, so weit man gucken
kann. – Nichts zu sehen!
Plötzlich schießen zwei kleine Blitze vor
unser Auto, einer schwarz, einer braun. Beide nicht größer als
eine Katze.
„Marina, halt an!“ Schnell springe ich aus
dem Fahrzeug, und als wir schließlich weiterfahren, hat sich unsere
Reisegruppe um zwei weitere Passagiere ergänzt - Paulchen und
Pauline.
Beide ungefähr 3 Monate alt. Flippen total
aus, als sie endlich jemand anspricht. Mit Mühe und Not kann ich
sie im Fußraum halten. Alle 3 Sekunden versucht einer von beiden
sowohl mir als auch der Fahrerin auf den Schoß zu springen und sich
zum Gesicht vorzuarbeiten, um dieses dann ausgiebig ablecken zu können.
Unsere beiden Mischlingshunde wurden entweder
ausgesetzt oder mußten irgendwo weggelaufen sein.
Wir steuern also den nächsten Bauernhof an, wo
wir die beiden erst einmal unterbringen können, um von dort die SOS
anzurufen, damit sie von dort abgeholt werden.
Tja – unsere Fähre wird wohl ohne uns
losfahren!? Wir geben kräftig Gas und schaffen es doch noch.
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Wenn
uns jetzt in Schweden
ein
Elchbaby vor das Auto läuft,
dürfen
wir dann auch bei der
SOS
Hunde-Hilfe anrufen? |
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