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Im
Dezember 1996 habe ich mich entschlossen etwas für ausgesetzte
Hunde zu tun. Also rief ich aus der Zeitung die Telefonnummer an und
meldete uns als Pflegestelle. Wir boten an auch mehr als nur
Pflegestelle zu sein und auch Interesse haben aktiv mitzuarbeiten.
Es
geschah lange Zeit nichts. Nach Mehreren Versuchen und Telefonaten
holten wir uns eine Hündin mit vier Welpen, die im Park ausgesetzt
wurde, nach Hause. Alleine schon der Weg zu uns war eine Kunst. Die
Hündin die wir Gina genannt hatten legte sich ins Auto und fühlte
sich wohl. Da ich mit den Welpen kämpfte und diese fiepsten, störte
sie überhaupt nicht . Wir kamen Zuhause an und ich war das erste
Mal erledigt. Da waren wir also. Gina schnupperte sich überall
durch und fühlte sich wohl. Sie war zufrieden. Bis zu dem Zeitpunkt
als die Welpen trinken wollten, da knurrte sie die Welpen an.
In
der Wohnung kamen die Welpen erst einmal in einen Kinderlaufstall.
Die Vier wurden Kerro, Reni, Purzel und Püppie getauft und unsere
vier Kinder waren vollauf begeistert. Nur unserer Jüngster mit
knapp einem Jahr mußte immer in Deckung gehen und sich gegen die
„Hundebande“ wehren.
Gina
mußten wir leider in eine andere Pflegestelle bringen, da sie ihre
Babys gebissen hat.
Jetzt
nach drei Wochen sind die Aufgaben bei uns genau aufgeteilt. Unsere
neunjährige Tochter kümmert sich immer dann, wenn sie nicht in der
Schule ist. Die andere Tochter macht nur Blödsinn mit den Welpen
und unser Dreijähriger kommt immer an und sagt zu mir: „Mama
Kacke weg“ und freut sich das ich zum x-ten mal aufstehen muß um
die Haufen zu beseitigen.
Wie
werden auch weiterhin den Hunden helfen und möchten mit einem sehr
wahren Zitat unsere Geschichte beenden:
Mit Geld kann man sich
einen recht guten Hund kaufen -
aber nicht sein
Schwanzwedeln!!!
Dirk und Kerstin Ahlfeldt
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