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Mit
etwa fünf Jahren begriff ich langsam, daß wir einen kleinen Hund
hatten, einen Spitz-Schäferhund-Mix. Meine Mutter sagte mir, wir hätten
ihn von meiner Geburt an als Welpen bekommen.
Damals
konnte ich den Wert eines Hundes noch nicht schätzen, ich war zu
jung und unerfahren. Ich konnte mit ihm spielen und tun und lassen,
was ich wollte. Er hatte mich sogar beschützt, in jeder Situation.
Ich hatte es nie begriffen. Irgendwann erfuhr ich dann, daß er von
seinen Vorbesitzern als Baby traktiert und geärgert wurde. Ich
liebte diesen Hund sehr, auch wenn er in den letzten Jahren bissig
war.
Als
ich etwa 15 Jahre alt war, wurde er eingeschläfert, weil er alt und
krank war. Damals habe ich meinen Eltern das nicht geglaubt.
Seinerzeit als Kind habe ich mit Lumpi vieles falsch gemacht, doch
daraus habe ich
gelernt.
Jetzt
habe ich mit meiner Frau zusammen selbst 2 Hunde. Susi und Conny und
eine Katze, unsere Cecilia. Wir verbringen viel Zeit mit den Tieren.
Unser erster gemeinsamer Hund hießt Axel. Wir hatten ihn aus dem
Tierheim. Er mußte von uns aufgepäppelt werden und wieder
Vertrauen fassen. Kurze Zeit später konnten wir ihn sogar ohne
Leine laufen lassen, und er hörte gut auf uns.
Während
eines Spazierganges im Park rannte eines Tages ein großer
Riesenschnauzer auf unseren Axel zu und stürzte sich auf
ihn. Axel trug große Bißverletzungen davon und starb kurze Zeit später.
Der Riesenschnauzer wurde dann von der Besitzerin eingeschläfert,
da er bereits mehrere andere Hunde getötet hatte.
Ich
achte immer darauf, daß, wenn ich meine Hunde ohne Leine laufen
lasse, sie sich nie zu weit aus meinem Wirkungskreis entfernen. Doch
auch daß konnte Axels Leben nicht retten.
Andreas
Krakow |